Fortbildungskonzept zur Netzwerkkoordination in der Kommune -
Fortbildung für Führungskräfte

  • Stuttgart - Paritätisches Mehrgenerationenzentrum
  • 470,00€ für Mitglieder, sonst 530,00€
    inkl. Verpflegungspauschale
  • Buchungsnummer: KII.01.008
  • -
  • Anmeldeschluss: 28.01.2019
Infobroschüre

Ziele dieses Seminars:

Führungskräfte werden mit der Netzwerkarbeit als Kern der New Public Governance vertraut gemacht. In der Fortbildung erkennen sie, was sie innerhalb ihrer Organisation beitragen müssen (intraorganisationale Perspektive), damit interorganisationale Netzwerke als Brücke zwischen Administration und Zivilgesellschaft erfolgreich sein können.

Den Führungskräften werden Informationen vermittelt, die sie befähigen, den Nutzen und die Grenzen von Netzwerkarbeit aus der Perspektive ihrer Organisation einzuschätzen, bei der Gestaltung des Netzwerks aktiv mitzuwirken, die organisatorischen Rahmenbedingungen innerhalb der Organisation zu definieren und neue Managementhaltungen zur Netzwerkarbeit zu entwickeln.

Kompetenzen

Die Führungskräfte entwickeln durch die Fortbildung ein Verständnis dafür, dass ...

  • es ihre Aufgabe ist, die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren mit der Netzwerkarbeit zu beauftragen, sie mit strategischen Zielsetzungen zu begleiten, ihnen die erforderlichen Ressourcen bereitzustellen und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen
  • die bestehenden Finanzierungssysteme genutzt werden können, um die Netzwerkarbeit abzusichern
  • ein Menschenbild der gegenseitigen Verbundenheit erforderlich ist, statt weiterhin dem Bild des konkurrenzorientierten Einzelkämpfers (New Public Management) zu folgen sowie einer Ressortvertretung (Public Administration) die Hierarchien und Richtlinien betont
  • kommunalpolitische Verfahrenswege geeignet sind (z. B. Anträge, Gremien), um die Netzwerkarbeit zu fördern
  • die Netzwerkarbeit auf kommunalpolitische Schwerpunkte beziehen sollte
  • auf die spezifische Situation zugeschnittene Strukturanpassungen in der Aufbau- und Ablauforganisation erforderlich sind, um der Netzwerkarbeit zum Erfolg zu verhelfen
  • sie eine Haltung vermitteln sollten, die Aushandlung und Perspektivenvielfalt zulässt
  • mit einem kooperativen Arbeitsstil Verbindungen über Ressorts hinweg aufgebaut werden können
  • Methoden des Fehlermanagements geeignet sind, die Netzwerkarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln
  • über die Grenzen der verschiedenen Fachbereiche, Organisationen und Professionen hinweg Dialoge zu führen sind.

Dozent/-in

Prof. Dr. Dr. Herbert Schubert

Professor an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften und Mitbegründer des Instituts für angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit (IMOS) der FH Köln

Klaus Titz

Dipl. Sozialpädagoge, Organisationsberater, Titz & Partner GbR

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: info@akademiesued.org