Werden Sie ein gute/-r Moderator/-in!

Sie wünschen sich eine gelungene Moderation und gekonnte Gesprächsführung, damit Besprechungen effektiv und effizient durchgeführt werden. Sie kenne aber vor allem Besprechungen, die mühsam und zäh, die zeitraubend sind und sinnlos erscheinen. Besprechungen sind eine wichtiger, allgegenwärtiger Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Überall wo Menschen zusammenarbeiten, besteht Bedarf Wissen auszutauschen, Entscheidungen zu diskutieren und herbeizuführen, Projekte durchzusprechen, organisatorische Abläufe abzustimmen, Problemlösungen zu erarbeiten und Vereinbarungen zu treffen.

Um bei Besprechungen effizienter „auf den Punkt“ zu kommen, helfen Methoden der Moderation. Die Dozentin des Seminars Petra Agnesens-Heintz gibt vorab einen Einblick, wie das gelingen kann:

PAS: Was ist eine erfolgreiche, bewährte Moderationsmethode?

PAH: Meine Torpedo Tipps im Umgang mit schwierigen Teilnehmenden, eingeübt über mein „Zoo-Rollenspiel“. Meine Rezepte gegen „dumme“ Fragen. Die „Bambus Technik“ zur Umleitung von Angriffen. Die „sechs Denkhütte“ von Edward de Bono um Besprechungen „fruchtbarer“ werden zu lassen.

PAS: Können Sie kurz erläutern was man unter sachgerechten Verhandeln nach Harvard versteht?

PAH: Sachbezogenes Verhandeln heißt dass die Teilnehmenden die Problemlöser sind, Menschen und Probleme werden getrennt behandelt, man konzentriert sich auf die Interessen „dahinter“ statt harten Positionen, sucht nach dem größten Nutzen für alle, besteht auf objektive Kriterien und macht den „Kuchen vor der Verhandlung größer“, entscheidet erst spät.

Die Methode des sachbezogenen Verhandelns ist hart in der Sache, aber weich gegenüber dem Menschen.

PAS: Ein Tipp/Trick vorab wie man einen guter Moderator abgibt?

PAH: Innere Stabilität und Selbstwert, ein Moderator ist „Mittel zum Zweck“ und darf sich nicht persönlich angegriffen fühlen. Angriffe sollte er mit Humor begegnen um dann das „Dahinter“ zu „erhellen“. Er muss freche und „dumme“ Fragen stellen, um dabei aus dem bisher der Gruppe bekannten Rahmen zu fallen, damit irritieren um neues Denken möglich zu machen. Er muss gute Zwischen-Zusammenfassungen formulieren und gut visualisieren.

Er braucht Gruppenprozess- und Methoden-Wissen, Neutralität und Allparteilichkeit, ist Wächter der Zeit im Prozess und hat eine wertschätzende Haltung gegenüber jedem Teilnehmenden. Er muss Spaß in seiner Rolle haben, darf bei Angriffen nicht „zimperlich“ sein.

Die Dinge auf den Punkt bringen. Moderation – die Vielfalt der Gruppe nutzen
11.05.2017, Heidelberg
€ 185,-/205,-

Kontakt & Beratung:
Julia Kienzle-Schwarz, 07961 959881, kienzle-schwarz@akademiesued.org

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