Von der erlösorientierten zur leistungsdefinierten Einsatzplanung

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Alles scheint so einfach bei der Einsatzplanung zu sein: man rechnet aus dem Preis einer Leistung aus, wie lange man bei bestehenden Personalkosten vor Ort bleiben kann und nimmt diese Zeit als Durchschnittszeit! Dieses Rezept führt in der Praxis erstaunlich oft in wirtschliche Schwierigkeiten, da es nicht nur auf falschen Voraussetzungen beruht, sondern auch dazu führt, oftmals zu viel Zeit für Leistungen zu definieren.

Vertraglich sind die meisten Leistungen nicht in Zeiten vereinbart, sondern in Leistungsinhalten. Daher gilt es für jeden Kunden zu prüfen, wie viel Zeit man (nur) bei ihm benötigt. Das kann im Einzelfall auch mehr als der Durchschnitt, aber auch deutlich weniger sein. Auf diesem Weg lässt sich nicht nur die Wirkschaftlichkeit besser erreichen, auch die Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden wächst.

Ziele des Seminars:

  • Die Durchschnittsfalle verstehen
  • Strategie für den Umbau der Einsatzplanung.

Inhalte:

1. Teil: Systemwidrigkeit der erlösorientierten Einsatzplanung verstehen

  • Vertragsinhalte
  • Die Durchschnittsfalle

2. Teil: Leistungsdefinierte Einsatzplanung verstehen

  • Grundlagen der Leistungs- und Zeitdefinition
  • Praktische Umsetzung in der Tourenplanung

3. Teil: Mitarbeiter/-innen mitnehmen

  • Mitarbeitende aufklären
  • Schrittweise Umstellung

Voraussetzungen: Basiswissen der Gesetzesgrundlagen und der Organisation einer ambulanten Pflegeeinrichtung.

Dozent-/in

Andreas Heiber

Unternehmensberater

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: info@akademiesued.org